Anton, der Himmel und das Meer -

oder wie Anton Opa Willi wieder traf













Anton

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Anton

Anton war ein Hund, genauer gesagt ein kleiner Münsterländer-Mix. Sie hatte schwarzes Fell, das mit den Jahren immer grauer wurde, bis die Schnauze fast weiß war. Eigentlich war Anton ein Weibchen, aber der Vorbesitzer, ein alter Mann, wusste das nicht und so gab er der Hündin einen männlichen Namen, den sie fortan behielt. Es war schließlich ein schöner Name. Sie war eine entspannte Hündin, die nichts aus der Ruhe bringen konnte. Nur wenn der Postbote oder andere Gäste den Garten betraten, schlug sie Alarm und bellte so laut, dass selbst die Nachbarn am anderen Ende der Straße es hörten. 

Anton liebte Ballspiele. Sie bekam zwei Bälle auf einmal in ihr Maul, die sie nicht mehr hergeben wollte. Zum Ballspielen mit Anton brauchte man also mindestens drei Bälle: Erst wenn der dritte Ball durch die Luft flog, ließ sie die zwei anderen los und rannte dem neuen Ball hinterher. Außerdem liebte Anton Wurst in allen Variationen: Grillwurst, Schinkenwurst, Salami, Mett und wahrscheinlich noch Hundert andere Wurstsorten. Und Anton liebte die Sonne. Sie genoss es mit ihrem schwarzen Fell im Sonnenschein zu liegen und zu dösen. 

Am liebsten aber hatte Anton ihre Familie um sich herum. Ob zu Hause, auf Spaziergängen über die Felder oder im Urlaub am Meer – am liebsten hatte sie alle um sich. 

Die Autorin

Anne Lichy, Sozialpädagogin, Traumapädagogin und Mutter von Zwillingen. 

Erfahre mehr über Anne und Ihre Beweggründe zu dem eBook Anton, der Himmel und das Meer.

Das Buch

„Anton, der Himmel und das Meer“ behandelt den Verlust eines Haustieres in einer authentischen und kindgerecht erzählten Geschichte. Dabei beruht diese Erzählung auf einer wahren Begebenheit. Durch eine ehrliche Schreibweise verbunden mit einer positiven Bildsprache wird in diesem Buch das Thema Tod konkretisiert.















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